Layout, Satz, Druckvorbereitung
„Ein buchgestalterischer Einfall, eine minimale Irritation im Text […]: In den Kapitel-Uberschriften ist jeweils ein lateinischer Buchstabe durch einen aus der nordafrikanischen Tifinagh-Schrift ersetzt worden. Man kann ohne Probleme darüber hinweglesen, aber die Differenz ist nicht zu leugnen.“ Tagesspiegel
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In seiner Ideengeschichte in acht Porträts erschließt Onur Erdur eine neue Geografie des französischen Denkens, das die zweite Hälfte des 20. Jahrhunderts prägte: Die Theorien von Intellektuellen wie Michel Foucault, Jean-François Lyotard und Hélène Cixous wurden maßgeblich in Nordafrika oder in der Auseinandersetzung mit den französischen Kolonien geformt. Erdurs Spurensuche führt ihn nach Algier, wo der junge Soldat Pierre Bourdieu mitten im Algerienkrieg seinen Wehrdienst ableistet; ins Küstendörfchen Sidi Bou Saïd nördlich von Tunis, wo Michel Foucault zwischen Sonnenbaden, Strandspaziergängen und ritualisierter Körperkultur zu einer Haltung des philosophischen Hedonismus gelangt; oder nach Casablanca, wo sich Roland Barthes in einer Art Erleuchtung zu einem Romancier fantasiert – und zu Jacques Derrida, Hélène Cixous oder Jacques Rancière, die ihre algerische Herkunft philosophisch reflektieren.
(Ankündigungstext Verlagswebseite)
In Kooperation mit Valeska Bertoncini
335 Seiten,
Hardcover, gebunden
ISBN 978-3-7518-2020-2
Ornur Erdur – Schule des Südens
Layout, Typesetting, Print Preparation
In cooperation with Valeska Bertoncini
335 Pages


